Weiße Afrikaner hoffen auf Wilders Hilfe

Eine Gruppe weißer Südafrikaner erhofft sich Hilfe von der niederländischen PVV, um Diskriminierung und Morde an weißen, südafrikanischen Bauern international bekannt machen. “Ich habe schon viel über die PVV gelesen und weiß, wofür die Partei sich einsetzt“, sagt der 25-jährige Louis Marais aus Kapstadt, Vorsitzender des rechtskonservativen Vereins für Afrikanische Freiheit. “Darum glaube ich, dass die PVV die Situation von uns Afrikanern verstehen wird”.

 

Afrikaner, abstammend aus den Niederlanden, Frankreich und Deutschland, würden durch den ANC (Afrikanischer Nationalkongress), an den Rand der Gesellschaft gedrängt, so Marais. Sie hätten wenig Chance auf Arbeit, ihre Sprache wird in den Schulen nicht mehr gesprochen, es bestehen keine Räume für kulturelles Leben und sie erfahren sehr viel Gewalt gegen sich.

 

Die politischen Parteien der Niederlande unternahmen bis jetzt nichts gegen die Diskriminierung der weißen Südafrikaner. Durch die PVV besteht jetzt die Hoffnung auf Hilfe. Vor allem, nachdem der PVV-Abgeordnete Martin Bosma kürzlich den ANC mit einem Artikel im “Het Parool“ hierauf ansprach.
 
Wegen dieses Artikels schickte Marais eine Email an Bosma und bat ihn, ein Buch über die Morde an weißen Bauern in Südafrika zu lesen. Mit der Bemerkung “Unser Volk hat nicht viele Bundesgenossen”, schloss er seine Mail. Die weißen südafrikanischen Bauern niederländischer Abstammung würden die PVV gerne als stärkste politische Kraft und Geert Wilders als Ministerpräsident der Niederlande sehen.

 



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