Geert Wilders: “Es wird höchste Zeit für eine politische und gesellschaftliche Revolution”

Bester Mark, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, die Zeitungen stehen voll davon. Probleme durch marokkanische Straßenschläger. Ich will weniger, aber Du schweigst. Du willst über das Problem nicht einmal sprechen. In dem goldenen Türmchen wohnt schon lange nicht mehr der Ministerpräsident aller Niederländer, sondern ein Bewacher von Tabus. Was alle sehen, darf nicht gesagt werden. Was alle denken, darf nicht ausgesprochen werden. Eine Dornenkrone von Lügen wird auf den Kopf der Niederländer gedrückt.

 

(Offener Brief von Geert Wilders an Mark Rutte / Original auf pvv.nl / Übersetzung: Günther W.)


Die Tatsachen sprechen für sich. Im Handumdrehen hat sich vor unseren Augen eine Völkerwanderung ereignet. In sehr vielen Wohnbezirken unserer Städte sind Niederländer zu einer Minderheit im eigenen Land geworden. Wir haben die Kontrolle über unsere Straßen verloren und jetzt verlieren wir auch noch die Kontrolle über unser Land.

 

Die Elite, zu der auch Du gehörst, Mark, hat die Niederlande zerstört. In einem anständigen Land sind die Straßen sicher. In einem anständigen Land hätten Pim Fortuyn und Theo van Gogh noch gelebt und ich wäre ein freier Mann gewesen. In einem anständigen Land wären die Grenzen für Masseneinwanderung und Islamisierung geschlossen geblieben. In einem anständigen Land würden Politiker nicht daran denken, die Macht des nationalen Parlaments an eine nicht gewählte Kommission irgendwo im Ausland zu übertragen. Besonders wenn diese das Ziel hat, Grenzen, die unsere Identität und Sicherheit garantierten, zu zerstören.

 

Grenzen, Mark, sind unser kostbarster Besitz. Ein offenes Zusammenleben kann nur mit Grenzen bestehen. Das ist die Lehre der letzten drei Jahrzehnte. Offene Grenzen führen zu Intoleranz und Unsicherheit. Offene Grenzen führen zu einer Hölle für die Bürger, wie in Rotterdam, in Helmond, in Almere und Deurne – Städte und Dörfer der Niederlande.

 

Bald finden Wahlen statt. Darum verkaufst Du wieder schöne Sprüche, genauso wie neulich bei Deiner Rede in Berlin. “Wir sind verpflichtet, für unsere Wähler das bestmögliche Resultat zu erzielen. Mehr Geld im Geldbeutel, mehr Sicherheit der Einkommen, und mehr Sicherheit der Grenzen innerhalb und ausserhalb Europas.” So Deine Versprechen in Berlin.

 

Aber Deine Versprechen sind falsche Versprechen, Mark. Weil Deine europäische Elite uns nur weniger Geld ins Portemonnaie brachte, weniger sichere Einkommen und weniger Souveränität.

 

Es wird höchste Zeit, mit dieser Elite abzurechnen. Es wird höchste Zeit für eine politische und gesellschaftliche Revolution, für eine demokratische, gewaltlose Revolution. Aber doch eine Revolution. Denn der Weg, auf dem wir jetzt wandeln, ist ein zielloser Weg nach Brüssel mit noch mehr fremden Einwanderern.

 

Mark, ich kenne Deine Strategie. Es ist die Strategie der Entmutigung. Du weißt, dass die Wähler Dir nicht mehr glauben. Du weißt auch, dass das EU-Projekt keine Begeisterung mehr hervorruft. Du weißt, dass Deine Pläne keinen Enthusiasmus mehr hervorrufen. Aber Du weißt auch, dass Menschen, die den Mut verlieren, nicht mehr wählen gehen, wenn doch nichts geändert wird. Je niedriger die Wahlbeteiligung am 22. Mai ist, desto besser für Dich und desto besser können auch Deine europäischen Freundchen ihr Treiben fortsetzen.

 

Aber das wird Dir nicht gelingen, Mark.

 

In ganz Europa wächst der Widerstand. Es wird massenhaft gegen Eliteparteien gestimmt. In Frankreich, in Großbritannien, in Dänemark, in Deutschland, in Schweden, in Österreich, in der Schweiz und in den Niederlanden. Du und Deine Europäischen Freunde können die Gezeiten der Geschichte nicht verändern.

 

In ganz Europa wollen die Menschen wieder Herr über ihr eigenes Land werden. In ganz Europa wollen die Menschen sich wieder sicher fühlen. Und souverän. Am 22. Mai spricht das Volk.

 

Grüße,

 

Geert Wilders

 

Quelle: PI NEWS

 

Wenn du einen Kommentar hinterlassen, aber deine Mail Adresse nicht angeben möchtest, gib xy@yahoo.com oder dergleichen an.


Kommentare

Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder
  • ludwig (Samstag, 26. April 2014 21:39)

    Ja ... wir sind verzweifelt ... und werden die etablierten Parteien nicht mehr wählen ... ich wähle die AfD ...