Keep the free world free: Sechs Gründe, die für Donald Trump sprechen

In letzter Zeit häufen sich die vermeintlichen Skandale um Donald Trump. Die US-Medien befördern dies natürlich und so wurde kürzlich ein Video aus dem Jahre 2005 veröffentlicht, in dem sich der heutige US-Präsidenschaftskandidat der Republikaner extrem abfällig über Frauen äußert.  Seine mittlerweile 11 Jahre zurückliegenden Aussagen sind eindeutig abzulehnen und lassen durchaus Kritik an seiner charakterlichen Eignung als US-Präsident zu. Aber sollte man deshalb eine an hohen Steuern und ausländischen Kriegsinterventionen interessierte Open-Borders-Globalistin, die islamistische Terroristen in Syrien bewaffnen will, ins höchste Staatsamt der USA lassen? Sechs Gründe, die für Donald Trump sprechen.  

 

1. Die Notwendigkeit, den Terrorismus zu bekämpfen und dafür auch sicherheitspolitisch mit Russland zusammenzuarbeiten, wird von Trump klar erkannt und ausgesprochen. Während Hillary Clinton "Rebellen" in Syrien bewaffnen will, die in den meisten Fällen radikale Islamisten sind, steht Trump für den Kampf gegen den Terrorismus und die dafür notwendigen Koalitionen mit Russland, Israel, Indien und anderen Staaten. Er will den IS, Al Qaida, Ahrar al Sham und andere Terrorgruppen endgültig besiegen und sieht durchaus positive Aspekte am russischen Engagement in Syrien, ohne es gleichwohl einseitig zu verherrlichen. Eine russisch-amerikanische Zusammenarbeit in Syrien, die kürzlich leider gescheitert ist, könnte unter Trump gelingen. Damit wäre nicht nur dem effektiven Kampf gegen den Terrorismus und einer Lösung des Syrienkrieges gedient, es könnte auch ein drohender neuer "Kalter Krieg" zwischen den USA und Russland verhindert werden. Wenn sich angesichts von islamistischem Terror und einer unsicheren Weltlage die wichtigsten Großmächte auf der Erde weiter zerstreiten, wäre das katastrophal - auch für Europa, das durch den Syrien-Konflikt und die daraus resultierenden Flüchtlingskrise besonders betroffen ist. Clinton, die die Kriege im Irak und in Libyen unterstützt hat und eine enge Partnerschaft mit den Saudis und syrischen "Rebellen" pflegt, könnte die Konflikte im Nahen Osten weiter anstacheln, was sowohl für die innere Sicherheit Europas, als auch die der USA enorm schädlich wäre.  

 

2. Trump wäre als EU-Gegner gut für Europa. Er ist ein Verteidiger der nationalen Souveränität und steht überstaatlichen Organisationen kritisch gegenüber. Nach dem Brexit-Votum bekundete er sein Wohlwollen gegenüber dem britischen Freiheitsstreben und sagte: "Basically, they took back their country. That's a great thing." Nigel Farage, der Chef der britischen UKIP, der für den EU-Ausstieg gekämpft und ihn erreicht hat, ist momentan als inoffizieller Berater Trumps tätig. Während Clinton sich weiterhin auf die EU fixiert und die britische Entscheidung für Demokratie und nationalstaatliche Souveränität verachtet, hat Trump bereits klargemacht, dass seine Administration ein Handelsabkommen mit den Briten an erste Stelle setzen würde. Auch die UN kritisiert Trump häufig, vor allem wegen ihrer antiisraelischen Grundhaltung. Das ist ein angenehmer Kontrast zum Open-Border-Globalismus Hillary Clintons.      

 

3. Auch in Bezug auf den Nahostkonflikt, hat Trump vernünftigere Lösungen anzubieten als Clinton. Er ist ein wirklicher Freund Israels, dessen Tochert Ivanka Trump konvertierte Jüdin ist und lehnt den Iran-Deal Obamas ab, der den Ayatollahs über kurz oder lang den Weg zur Atombombe ebnen wird. Vor kurzem ließ er über die sozialen Medien verlauten, dass er Jerusalem als wahre Hauptstadt Israels anerkennen werde: "I have said on numerous occasions that in a Trump Administration, the United States will recognize Jerusalem as the one true capital of Israel. The United Nations' attempt to disconnect the State of Israel from Jerusalem is a one-sided attempt to ignore Israel's 3,000-year bond to its capital city, and is further evidence of the enormous anti-Israel bias of the UN." Eine solche Zusicherung ließ Clinton bisher vermissen. Mit seinem Verständnis für die Sicherheitsbedürfnisse Israels und dessen historische Traditionen könnte eine Trump-Administration die Risse in den amerikanisch-israelischen Beziehungen kitten, die während der verfehlten Nahostpolitik, des schon seit jeher mit dem Islam liebäugelnden Obama entstanden sind.  

 

4. Trump versteht die Sorgen und Nöte der einfachen amerikanischen Bevölkerung besser als Clinton. Er erkennt den Schaden, den unfaire oder schlecht ausgehandelte Handelsabkommen anrichten können, die vor allem globale Regulierungen, internationale Schiedsgerichte, Arbeitsplatzabbau und einen Verlust der nationalen Souveränität zur Folge haben. Deshalb setzt er sich für eine Reform der NAFTA ein. Er erkennt, dass Freihandel wichtig ist, weiß aber auch, dass die Handelsbeziehungen so gestaltet werden müssen, dass sie den USA zugutekommen. Außerdem setzt er sich für Steuersenkungen besonders für Geringverdiener ein und legt seinen Fokus darauf, die innere Sicherheit zu verbessern. Weißen Arbeitern, aber auch den Latinos und Schwarzen, sollen mehr soziale Aufstiegschancen eröffnet werden und die gewaltsamen Konflikte zwischen ethnischen Minderheiten und der Polizei sollen beendet werden. Trump will hier sowohl mit gewalttätigen Randalierern innerhalb der afroamerikanischen Community als auch mit brutalen Polizisten hart ins Gericht gehen, um die Situation in den Vorstädten zu entspannen. Wenn er es schafft, die vom Establishment vergessenen und ignorierten Menschen zu erreichen, wenn es ihm gelingt, marginalisierte weiße Arbeiter, den Mittelstand, die Mehrheit der Frauen, Latinos und Schwarze ins Boot zu holen, wird er die Wahl gewinnen.    

 

5. Aufgrund seines Vermögens besitzt Trump eine nicht zu unterschätzende finanzielle und politische Unabhängigkeit. Daher hat er - im Gegensatz zu Clinton - keine enge Verzahnung mit dem korporatistischen Kartell aus großen Banken, großen Unternehmen und Karrierepolitikern in Washington nötig. Er denkt selbst und sagt frei seine Meinung anstatt Politschablonen seiner Ratgeber nachzuplappern. Auch aus diesem Grund ist er persönlich weitaus glaubwürdiger als Clinton.    

 

6. Viele, die sich Sorgen um Trumps aufbrausenden Charakter machen, sollten folgendes bedenken: Als US-Präsident ist er kein allmächtiger, absoluter Monarch. Er hat seinen ruhigen und bedachten Vizepräsidenten Mike Pence und wird ein Kabinett aus verschiedenen Ministern aufstellen müssen, die die US-Regierung bilden. Die Mischung aus Trumps klarem "Straight Talking" und seiner Geschäftserfahrung, sowie der Expertise seiner Minister, würden eine gesunde Trump-Administration ermöglichen und zu einer Erfolgreichen regierung formen.  

 

Die genannten Argumente sollten verdeutlichen, dass Donald Trump, obwohl er keineswegs perfekt ist und Kritik an ihm ihre Berechtigung hat, besser als US-Präsident geeignet ist, als eine Politaristokratin wie Hillary Clinton. Ich möchte mit einem Satz des britischen Satirikers Pat Condell schließen, den er kürzlich auf Twitter veröffentlichte: "Ich will, dass die freie Welt frei bleibt. Ich sähe lieber einen patriotischen Rüpel als US-Präsident als eine dem Establishment treue, offene Grenzen befürwortende, globalistische Kriminelle." 

 

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