CSU-Augsburg hatte Abdel-Samad zum Vortrag eingeladen

14.10.2016 Gestern Abend trat der wohl bekannteste deutschsprachige Islamkritiker aus der arabischen Welt, Hamed Abdel-Samad, in Augsburg auf. Die CSU-Augsburg hatte ihre Mitglieder zu diesem mit Sicherheit hochinteressanten Vortrag unter dem Titel „Ist der Islam demokratiefähig?“ eingeladen. Der Bund für Geistesfreiheit wies auf die Veranstaltung in der Stadtbücherei Augsburg ebenfalls hin. Am Tag davor war Abdel-Samad in München und referierte über sein neuestes Buch „Der Koran: Botschaft der Liebe. Botschaft des Hasses“. Es wurde ein Highlight der Islamkritik.

 

(Von Michael Stürzenberger)

 

Hamed Abdel-Samad hatte als wichtigste Voraussetzung zur Entschärfung des Islams die „Vermenschlichung“ des Korans genannt. Dieses von Moslems als „heilig“ angesehene Buch dürfe nicht länger als direktes Wort Gottes gelten, das Moslems in die Tat umsetzen müssen. In der Fragerunde wollte ich von ihm wissen, welcher Autorität im Islam er zutrauen würde, diese hochnotwendige Veränderung umsetzen zu können (im Video bei 4:45 min). Zuvor ging Abdel-Samad auf die Behauptung Mohammeds ein, er wäre in der Bibel erwähnt und als Prophet angekündigt worden:

Dass die CSU zu dem Besuch eines Vortrags dieses klaren Islamkritikers einlädt, kann als weiteres Zeichen dafür gedeutet werden, dass sich der Wind langsam dreht: 

Die Notwendigkeit zu einer offenen, kritischen und tabulosen Auseinandersetzung mit dieser „Religion“, die in den meisten Bereichen eher eine totalitäre Ideologie ist, wird nun wohl auch von der Bayerischen Regierungspartei erkannt. Möglicherweise will man auch nicht riskieren, dass dieses wichtige Thema von der AfD alleine besetzt wird. Konkurrenz belebt das Geschäft, das gilt auch in der Politik.

 

Ursprünglich erschienen auf: pi-news.net

 

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