Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck: 11 Monate Gefängnis

13.10.2016 Die bereits mehrfach vorbestrafte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck ist am Dienstag vom Amtsgericht Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen) zu einer Haftstrafe von elf Monaten ohne Bewährung verurteilt worden. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig.  

 

Die 87-Jährige soll in mehreren Fällen den Holocaust geleugnet haben, unter anderem in einem Brief an den Zentralrat der Juden sowie auf einer von ihr verantworteten Internetseite.  

 

Die Rechtsextremistin hatte unter anderem in der ARD-Sendung „Panorama“ gesagt, der Holocaust sei „die größte und nachhaltigste Lüge der Geschichte“.  

 

Haverbeck, die zusammen mit ihrem inzwischen verstorbenen Mann das mittlerweile verbotene Collegium Humanum betrieben hatte, stand bereits mehrmals wegen Volksverhetzung vor Gericht. Erst im September war sie vom Amtsgericht Detmold zu einer achtmonatigen Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt worden.  

 

Im November des vergangenen Jahres wurde sie in Hamburg einer zehnmonatigen Haftstrafe verurteilt. Die Urteile sind jedoch nicht rechtskräftig, weil die Angeklagte Revision eingelegt hat. 

 

Ursprünglich erschienen auf: mopo.de

 

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