Die Burka Lüge - Vollverschleierung und Religionsfreiheit

Seit der Islam in Europa Fuß gefasst hat, reißt ist die Diskussion um das Tragen von Burka, Niqab oder Tschador nicht ab und Debatten stehen auf der Tagesordnung. Bei all diesen "Kleidern" handelt es sich um sogenannte Vollverschleierungen, die sich in ihren jeweiligen Ausführungen nur marginal unterscheiden. Entweder werden nur die Augen – oder Augen und ein kleines Dreieck des Gesichts unverschleiert gelassen. 

 

Die Befürworter der Vollverschleierung berufen sich auf die freie Religionsausübung, während die Gegner oft als Argument anführen, man wisse nicht, wer (oder was) unter der Burka (so der gängige Sammelbegriff) steckt. Linke und Grüne schwafeln dann gerne mal von Toleranz, die sie uns abverlangen und uns ermahnen, dass aushalten zu müssen …


Aber müssen wir das wirklich?


Nein, denn das Tragen hat weder zwingend etwas mit der Freiheit der Religionsausübung – noch mit Toleranz zu tun. Wenn dann schon eher mit Intoleranz! Zur Ausübung einer Religion bedarf es keiner Hilfsmittel: glauben kann und darf jeder – wie und wo auch immer. Daran wird in Deutschland niemand gehindert!


Historisch betrachtet kommen Burka und Co. von der arabischen Halbinsel, wo sich traditionell Beduinen mit dieser Art der Bekleidung vor Sandstürmen geschützt haben. Nun gut – Sandstürme sind in Deutschland doch eher die Ausnahme … Also kann die Vollverschleierung nicht aufgrund geographischer Notwendigkeiten gefordert werden. Auch die Begründung, der Koran fordere sie – kann so nicht akzeptiert werden. Denn die Sure 35vers 59 gibt das explizit nicht her. Da werden Frauen nur sehr allgemein dazu aufgefordert, sich etwas vor das Gesicht zu ziehen. 


Aber hier findet sich aus meiner Sicht auch ein gravierender Knackpunkt, den wir so nicht hinnehmen können und dürfen. Burka Trägerinnen werden dort als „Ehrbare“ Frauen bezeichnet!


Auch wenn ich persönlich eine solche Vollverschleierung ablehne, weil es eine Form der Unterdrückung ist, spielt ein viel wichtiger Aspekt eine erhebliche Rolle:


Unabhängig davon, ob man das Tragen aus religiöser – oder gesellschaftlicher Sicht (im Sinne von Toleranz) betrachtet, ist das Kleidungsstück ein textiles Statement:


Vollverschleierung ist eine selbstgewählte (wenn Frau dieses freiwillig trägt) oder aufgezwungene Isolation. Diese Frauen begeben sich – ob nun freiwillig – oder nicht, in einen Mikrokosmos, eine Subkultur und beklagen sich, dass sie von anderen wegen ihrer Religion unterdrückt würden. Selten so einen Nonsens gehört: Aber das Muslime sich gerne in der Opferrolle sehen, dürfte länglich bekannt sein. Fakt ist aber, dass das Tragen dieser Kleidung eine Beleidigung aller Frauen ist, die sich an westlichen Werten orientieren und ein selbstbestimmtes Leben führen. Denn die Vollverschleierung – weist gemäß dem Koran – seine Trägerin als „ehrbare Frau“ aus. Das bedeutet implizit, dass die Trägerinnen, allen anderen attestieren, dass sie eben „nicht ehrbare Frauen“ sind, sondern „Schlampen“ – wie man im Volksmund sagen würde. Und ich als eine Frau, die ich mir meine Freiheit lange erkämpfen musste, lasse mich nicht von jemanden beleidigen, der ein Stück Stoff für unverzichtbar erachtet, um seiner bzw. ihrer Religiosität Ausdruck zu verleihen!


Abgesehen davon ist – wie ich schon ausführte – diese Kleidung eine Ablehnung unserer auf Kommunikation gegründete Gesellschaft. Jeder, der sich mit Kommunikation ein wenig beschäftigt hat, der weiß, dass alleine Sprache (zumeist) nicht ausreichend ist, um miteinander zu kommunizieren. Es gehören u.a. noch Gestik und Mimik dazu. Diese wird durch Vollverschleierung komplett unterbunden! Dieses Kleidungsstück – wenn man es denn so nennen mag – ist eine Kampfansage an eine aufgeklärte Gesellschaft, deren Grundpfeiler eine ungestörte und ungehinderte Kommunikation ist. 


Schlimmer noch: Diese Frauen beleidigen meinen Intellekt. Und hoffentlich nicht nur meinen, sondern den, jeder aufgeklärten Frau und auch jeden Mannes. Jemand, der sich selbst in eine Opferrolle begibt und dann auf andere zeigt und versucht, diese zu Tätern zu machen – beleidigt meine Intelligenz …


Mir fällt da spontan der Begriff „Impertinenz“ ein. Und als nächstes drängt sich mir eine Frage auf: Darf man sich seinem Gastgeber gegenüber so verhalten?


Die Antwort darauf, liebe Leserinnen und Leser, können sie sich selbst geben.

 

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