Marokkanischer Sicherheitsmann verrät Wilders Aufenthaltsorte

24.02.2017 Geert Wilders musste bis auf weiteres alle Termine vor den Parlamentswahlen absagen. Ein Geheimdienstmitarbeiter, der eigentlich für den Schutz des Chefs der Partei für die Freiheit (PVV) zuständig war, soll Details zu geheimen Aufenthaltsorten des hoch gefährdeten Politikers an eine kriminelle Organisation weitergegeben haben, berichtet Reuters.

 

Am Mittwoch bestätigte Erik Akerboom, der Chef des Geheimdienstes, dass der 30-jährige Mann marokkanischer Abstammung sei. Auch wenn der Mann nicht direkt für den Schutz des Politikers zuständig war, so habe er dennoch detailierte Informationen zu seinen Aufenthaltsorten während des Wahlkampfs gehabt. 

Wilders meldete sich über Twitter zu Wort: »Du lieber Himmel! Wenn ich denjenigen nicht blind vertrauen kann, die vorgeben, mich zu beschützen, dann kann ich nicht funktionieren«. Der amtierende niederländische Premierminister Mark Rutte und der Justizminister haben sich mit Wilders zu einem Gespräch getroffen.

Wilders mit Todes-Fatwa belegt

 

Geert Wilders PVV ist laut Umfragen seit Monaten die stärkste Partei und dies gilt auch für die Parlamentswahlen am 15. März. Im Zuge seiner islamkritischen Haltung sowie diverser islamkritischer Projekte wurde Wilders mit einer Todes-Fatwa belegt, die jeden Moslem legitimiert ihn zu ermorden. Deswegen muss Wilders immer eine kugelsichere Weste tragen, er und seine Familie leben seit Jahren unter Polizeischutz, was einen täglichen Wechsel ihres Aufenthaltsortes mit sich bringt.  

 

Wilders wird vorerst nicht mehr öffentlich auftreten.  

 

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