20.000 Euro Steuergeld fürs Freitagsgebet

25.03.2017 Potsdam hat im vergangenen Jahr die Freitagsgebete des Vereins der Muslime in Potsdam mit rund 20.000 Euro unterstützt. Dies ergab eine Kleine Anfrage des AfD-Stadtverordneten Dennis Hohloch. Demnach sind für 13 Gebetsveranstaltungen jeweils 1.515 Euro für Miete und Nebenkosten sowie Reinigung bezahlt worden. Zuletzt fand das Freitagsgebet in der Orangerie der Biosphäre unter Orchideenblüten statt, berichtet metropolico

 

Potsdams AfD-Kreisvorsitzender Thomas Jung wollte vom Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) wissen, ob sich in der Moschee auch Islamisten wie etwa der Berlin-Attentäter Anis Amri getroffen hätten und ob diese überwacht wurden und werden. Doch eine klare Antwort des Innenministers steht noch aus. Auch  Medien hatten sich um eine Antwort bemüht. Die Potsdamer Zeitung PNN wurde mit der kargen Antwort vertröstet: »Derzeit gebe es keine Erkenntnisse zu möglichen islamistischen Gefährdern bei den Gebeten in Potsdam«.

Für das Landtagsmitglied Thomas Jung ist die Sache ein typischer Fall von Vertuschung: »Die Potsdamer sollen nicht mitbekommen, wie hier mit Steuergeldern von meist christlichen Menschen umgegangen wird. Hier greift die Politik direkt in die Glaubenfreiheit ein und unterstützt gezielt Mohammedaner. Warum kommt der Verein nicht selber für die Kosten auf?«

 

Die Stadt  begründet ihre Aufwendungen mit der  »Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung». Auch der »Schutz« und die »Gesundheit der Betenden«  müsse gewährleistet werden.

Bis zum Herbst 2016 haben die Mitglieder des Vereins in der Al-Farouk-Moschee am Kanal gebetet. Dann nahm die Anzahl der Freitags-Betenden deutlich zu, so dass diese bereits ihre Gebetsteppiche auf dem Gehsteig vor dem Gebäude in direkter Nähe zu einem Metzger ausrollten.

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