Deutsche laut Gericht „Köterrasse“

28.02.2017 Der türkische Elternrat Malik Karabulut bezeichnete im Oktober auf seiner Facebook-Seite die Deutschen als Köterrasse. (Wir berichteten) Nun hat die Staatsanwaltschaft Hamburg die Anzeige gegen das ehemalige Vorstandsmitglied des Türkischen Elternbunds wegen Volksverhetzung und Beleidigung der Deutschen zurückgewiesen.    

 

Er schrieb unter anderem: „Von ihren Händen fließt immer noch jüdisches Blut. Es hat bislang weltweit kaum ein zweites Volk gegeben, welches Menschen derart verachtet, massakriert und erniedrigt“, und weiter. „Erhofft sich Türkei noch immer etwas Gutes von diesem Hundeclan? Erwarte nichts Türkei, übe Macht aus! Sie haben nur Schweinereien im Sinn. Möge Gott ihren Lebensraum zerstören.“

Armenierresolution als Grund für Wutausbruch

 

Grund für den Wutausbruch des Türken soll die Resolution des Bundestages gewesen sein, die den Völkermord an den Armeniern als Genozid einstuft. „Diese Schlampe mit dem Namen Deutschland hat uns den Krieg erklärt – und wir schweigen immer noch“, schrieb Karabulut. „Ab jetzt könnt ihr was erleben.“  

 

Die Staatsanwaltschaft Hamburg erkennt in seinen Äußerungen keine Volksverhetzung. Die angegriffene Gruppe müsse „sich durch irgendein festes äußeres oder inneres Unterscheidungsmerkmal als äußerlich erkennbare Einheit“ herausheben, heißt es in der Begründung, die der JUNGEN FREIHEIT vorliegt. Dies gelte aber nicht für die Bezeichnung „Deutsche“, da diese sich nicht „als unterscheidbarer Teil der Gesamtheit der Bevölkerung“ abgrenzen ließen.

Deutsche nicht „als besondere Gruppe erkennbar“

 

Deutsche seien laut Staatsanwaltschaft nicht als besondere Gruppe erkennbar: „Bei allen Personen mit deutscher Staatsbürgerschaft handelt es sich um die Bevölkerungsmehrheit“ und daher nicht um einen „Teil der Bevölkerung“. Auch als Kollektiv seien die Deutschen „nicht beleidigungsfähig“, da es sich bei ihnen nicht „um einen verhältnismäßig kleinen, hinsichtlich der Individualtiät seiner Mitglieder faßbaren Kreis von Menschen handelt“, heißt es weiter.

 

Der Türkische Elternbund Hamburg ist eine Lobbyorganisation türkischstämmiger Eltern, der laut seiner Internetseite unter anderem „gegen Assimilation“ ist und eine „Integration“ dann sieht, wenn jemand „die Sprache der Mehrheitsgesellschaft beherrscht, sich an die Gesetze des Landes hält und weitestgehend die gesellschaftlichen Normen befolgt“. 

 

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Kommentare

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  • W.Therese (Dienstag, 28. Februar 2017 22:26)

    Wem die Köterrasse Deutschland, Österreich zu dreckig ist, braucht nur die Tür zu öffnen, die Schnalle in die Hand zu nehmen, und den Abschied machen! Aber solche Wutausbrüche sollte so eine Person damit besänftigen, wenn man an andere Kriege zurückdenkt, denke man an die erste Atombombe des Amerikaners über Hiroshima, wobei viele Menschen zugrunde gingen. Denke man an Idi Amin, Mao Zedong usw. Und vor allem daran, welche mordlüsterne, islamische besessene Menschen die IS darstellen, die mit Wonne die Köpfe abschneiden. Nichts leichter als da, als nur mit diesen Druckmitteln Leute kleinzubringen. Vor der eigenen Tür kehren und zwei Seiten betrachten. Nichts ist primitiver als ständig mit Schimpf und Hasstiraden alles kaputt zu machen.