Gauland will Einreisestopp für Muslime

04.03.2017 Der stellvertretende Parteichef der AfD will nur Muslime ins Land lassen, „die wirklich um ihr Leben fürchten müssen“. Er kritisiert zudem die deutsche Erinnerungskultur in Bezug auf den Holocaust.    

                                    

Der stellvertretende AfD-Chef Alexander Gauland hat ein weitreichendes Einreiseverbot für Muslime nach Deutschland gefordert. Naheliegend sei „ein genereller Einreisestopp für Menschen aus muslimischen Ländern, in denen die politische Lage stabil ist“, sagte Gauland den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag.

„Wir sollen nur diejenigen Muslime ins Land lassen, die wirklich um ihr Leben fürchten müssen. Muslime, die etwa aus Nordafrika kommen, sind offensichtlich Wirtschaftsflüchtlinge.“ Gauland fügte hinzu: „Eine westliche Gesellschaft, in der die Muslime einen immer größeren Anteil haben, bekommt Probleme.“ Der muslimische Glaube sei „etwas völlig anderes“ als der christliche. „Der Islam, der einen politischen Anspruch erhebt, ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar.“ Deswegen sei er bei der Zuwanderung von Muslimen sehr skeptisch.

In den Vereinigten Staaten hatte Präsident Donald Trump am 27. Januar einen heftig kritisierten Erlass unterzeichnet, der eine Einreisesperre für Flüchtlinge und Staatsbürger aus sieben vorwiegend muslimischen Ländern vorsieht. Nach einer Klage des Bundesstaates Washington hob ein Bundesrichter in Seattle im Staat Washington den Einreisestopp eine Woche nach Inkrafttreten auf. Im Rechtsstreit um die Einreisesperre ist noch kein Urteil gefallen.

 

Gauland kritisierte in dem Interview die deutsche Erinnerungskultur im Blick auf den Holocaust und behauptete, „dass hinter den nationalsozialistischen Schandtaten die großen Zeiten der deutschen Geschichte völlig zurückstehen“. Er halte es für falsch, den Umgang mit dem NS-Konzentrationslager Auschwitz, in dem mehr als eine Millionen Menschen ermordet wurden, „zur Staatsräson der Bundesrepublik Deutschland“ zu erheben, sagte er.

 

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Kommentare

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  • Lutz Austel (Samstag, 04. März 2017 13:37)

    Muslime werden seit 1300 Jahren in Koranschulen von Kindesbeinen an massiv Indoktriniert. Das Ergebniss Ist eine permanente totalitäre Grundeinstellung gegen alle Nichtmuslime - Physische Vernichtung aller Ungläubigen. Dieser Vernichtungswille manifestiert sich in einen weltweiten Islamofaschismus und Micrationsimperialismus - Vernichtung durch Unterwanderung aller nicht muslimisch geprägten Kulturen und ihre Zerstörung. Nur eine weltweite Anti - Islam Koalition zur Vernichtung dieser die Menschheit bedrohend Pest mit allen erdenklichen Mitteln kann und wird diesen Spuk ein für alle mal beenden.

  • Elke Woischnik (Samstag, 04. März 2017 12:44)

    sehr gut der #artikel . Als ich in österreich 3 jahr war, fiel mir das so auf , dass der Westen so sein eigenes Volk immer wieder als Schuldder sieht für die Weltkriege und stets und ständig in den MEdien drauf aufmerksam macht. In Österreich ist das nicht so bekloppt. Dort wird der Bürger mehr geachtet.