Kein WLAN – »Flüchtlinge« zerstören Unterkunft

09.03.2017 Sie hatten kein WLAN – Deshalb schlugen am Wochenende acht »Flüchtlinge« in ihrer Unterkunft mit Eisenstangen alles kurz und klein. Ein Polizist erlitt einen Trümmerbruch im Fuß. Die Behörden zeigten sich entsetzt über das Ausmaß der Gewalt. Die Gewalttäter wurden wieder freigelassen. Die »Flüchtlingshelfer« wollen an ihrem Engagement nichts ändern, berichtet Metropolico.

 

Im nordrhein-westfälischen Rees-Haldern wurde erst in der vergangenen Woche eine neue zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes (ZUE) eröffnet. Am Freitagabend kam die erste Gruppe »Geflüchteter« in der 5.000 Seelengemeinde an und gaben deutlich zu verstehen, dass sie mit der Unterbringung nicht einverstanden sind. Grund: Zu einsam und kein Handyempfang.

Mit Eisenstangen alles kurz und klein geschlagen

 

Acht aus Ghana und Togo stammende Männer nahmen dies sodann gleich am Samstag zum Anlass, mit Eisenstangen bewaffnet, auf die Einrichtung der durch Steuergeld finanzierten Unterkunft einzuschlagen. Wie die RP berichtet, hatten sich dies zuvor mit Alkohol im nahen Ortskern der Gemeinde eingedeckt, auf dem Weg zurück in die Unterkunft sich mit  aufgefundenen Eisenstangen bewaffnet und dort angekommen, dann Fensterscheiben und Möble kurz und klein geschlagen. Die anrückende Polizei habe die Randalierer überwältigt wobei es zu einer »Rangelei« – so die RP – gekommen sie, bei der sich ein Polizeibeamter den Fuß umgeknickt haben soll.

 

Gegen die acht Männer zwischen 18 und 28 Jahren sei ein Strafverfahren wegen schweren Landfriedensbruchs, Widerstandes, Bedrohung, Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet worden. Die Gruppe, sowie der Hauptschläger sei nun wieder freigelassen worden und wurden auf insgesamt vier andere Unterkünfte aufgeteilt.

Unbeirrt weiter helfen

 

Die Flüchtlingshelfer vor Ort wollen sich indes von dem Vorfall nicht beirren lassen. In dieser Schwere sei es zu noch keinen Vorkommnissen gekommen, bislang habe es nur einzelne Beschwerden wegen Ruhestörung gegeben, so ein in der »Flüchtlingshilfe« engagiertes Grünen-Mitglied. Ob der Gewaltexzess Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Asylverfahren der involvierten »Flüchtlinge« haben werde, könne die Bezirksregierung in Düsseldorf nicht beurteilen. Dafür sei das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zuständig.

 

Befürchtet wird jetzt, so die NRZ, dass sich in den sozialen Netzwerken vermehrt Hass verbreite, da die zumal die Freilassung auf wenig Verständnis stosse.

 

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